Kompositionen
Ausgangspunkt eines Musiktitels ist immer eine melodisch interessante Phrase, auf die sich ein bestimmter Text phonetisch gut singen lässt. Durch verschiedene Kompositionstechniken lässt sich diese Phrase variieren. Als langjährig tätige Musiker stellen wir gern unsere Erfahrungen für Ihre individuellen Kompositionswünsche zur Verfügung.

Arrangements
Die so entstandene Komposition wird nun „instrumentiert“. Das heißt, die musikalische Besetzung des späteren „reellen“ Klangkörpers wird mit Hilfe virtueller Instrumente zusammengesetzt. Die Einzelstimmen werden auf die Komposition abgestimmt und eingespielt. Dieser Entwurf des späteren Musiktitels steht nun für den/die Solisten/in als Partitur bzw. als Hörbeispiel zur Diskussion und weiteren Bearbeitung bereit.

Erstellen und Bearbeitung von MIDI-Files
Die Erstellung von Arrangements wird mit Hilfe von MIDI-Daten einem Rechner (PC/Mac) mit einem Sequenzerprogramm eingegeben. Die so entstandenen und bearbeiteten Titel sind direkt auf den meisten Keyboards mit einem Diskettenlaufwerk abspielbar. Auch käuflich erworbene Musiktitel in den verschiedenen Standart-Formaten wie General MIDI, GS oder XG können wir für Sie bearbeiten.

Instrumentalaufnahmen
Nach Fertigstellung der endgültigen virtuellen Fassung des neuen Musiktitels werden nun alle oder ausgewählte Einzelinstrumente live eingespielt. Dazu wird von jedem Musiker im Aufnahmeraum des Studios die zu spielende Stimme möglichst perfekt synchron zum „virtuellen“ Musikstück auf eine Einzelspur aufgenommen. Per Kopfhörer erhält der Musiker das „virtuelle“ Arrangement zugespielt. Die Aufnahme kann analog oder digital in verschiedenen Aufnahmeformaten erfolgen. Später wird die live gespielte Einzelspur die virtuelle Modellspur ersetzen.

Vocal-Aufnahmen
Wurden nun alle live zu spielenden Instrumente auf die vorstehend beschriebene Weise aufgezeichnet und je nach Notwendigkeit entsprechend (digital oder analog) bearbeitet, werden nun die Gesangsspuren aufgenommen. Auch hier erhält der/die Interpret/in die bereits vorgemischte Band per Kopfhörer zugespielt. Mit einer so stabil und ausgefeilt vorbereiteten „Band“ kann sich der/die Sänger/in auf eine ausdrucksstarke Interpretation konzentrieren.

Mix
Alle vorhandenen Einzelspuren werden nun sortiert, von ungewollten Geräuschen gesäubert, geschnitten, dynamisch überarbeitet und gefiltert. Im Mix kommt es darauf an, alle vorhandenen Spuren frequenzseitig und funktionell, also Lautstärkeabhängig optimal zueinander zu stellen. Das betrifft auch die Ordnung der räumlichen Positionen mittels Panorama-Regler einer Zuordnung von Effekten wie Reverb (Nachhall) oder z.B. Delay (Echo). Gerade im Mix kann durch die Hervorhebung bestimmter Parts das Musikstück in der Ausdrucksstärke sehr differieren.

„Live“-Aufnahmen
Im Gegensatz zu in einer „trockenen“ Studio-Athmosphere entstandenen Aufnahmen wird bei akustischen Aufnahmen das Musikstück bewusst in einem gut klingendem „natürlichen Raum“ aufgezeichnet. Das erfordert eine mobile Aufnahmetechnik sowie besondere mehrkanalige Mikrofonierungen. Mit unserer Aufnahmetechnik sind wir in der Lage, bis 24 Kanäle mobil gleichzeitig aufzuzeichnen. Da spätere Korrekturen bei solchen Aufnahmen nicht mehr bzw. nur in sehr geringem Umfang möglich sind, stellt diese Aufzeichnungsart besondere hohe Anforderungen an die künstlerische Qualität der Darbietung.

Surroundaufnahmen (bis max. 7.1)
Durch spezielle Aufnahmeverfahren (multiple MS/XY-Mikrofonierungen) ist es möglich mit einem entsprechendem Wiedergabesystem eine räumlich authentisches Klangerlebnis zu erzeugen. Eine entsprechende Musteraufnahme (Live-mitschnitt Chorkonzert Nikolai-Kirche Forst) kann abgefordert werden.

Audiobearbeitung
Die Bearbeitung von Audioaufnahmen nimmt inzwischen ein weites Feld der ökonomischen Korrektur des aufgezeichneten Materials ein. Darüber hinaus sind Bearbeitungstools auch für eine bewusste Gestaltung oder Verfremdung des Audiomaterials einsetzbar. Die wichtigsten Bearbeitungsschritte wie Entfernung eines möglichen Gleichspannungsversatzes, Entfernung von ungewollten Geräuschen, Entrauschen, Normalisierung, Limitierung, Komprimierung und Filterung werden bei jeder aufgezeichneten Spur vorgenommen. Darüber hinaus kann das aufgenommene Audiomaterial auf Grund einer von vornherein unklaren Zielstellung des Vorhabens, unzulänglicher Instrumente, Keyboards, Verstärker etc. sehr zeitaufwendige und ungeplante Nachbearbeitungen erfordern. Wenn beim Auftraggeber selbst keine oder nur wenig Studioerfahrung vorhanden ist, sollte das Vorhaben mit dem aufnehmenden Techniker oder dem Produzenten im Vorfeld eindeutig geklärt werden.